Uta Knöchel in Vorstand des Vereins Elektronische FallAkte gewählt


Veröffentlicht am: 03.12.2018
Zuletzt aktualisiert: 03.12.2018


Uta Knöchel, CTO und Geschäftsleitungsmitglied bei der SoCura, ist im November bei den Vorstandswahlen des Vereins Elektronische FallAkte gewählt worden. Sie folgt auf den Ende Mai 2018 überraschend verstorbenen Uwe Pöttgen, der an der Entwicklung einer elektronischen Lösung für den reibungslosen Informationsfluss in Behandlungsprozessen entscheidend beteiligt war.

Lesen Sie hier die ausführliche Pressemitteilung des Vereins Elektronische FallAkte zur Wahl von Uta Knöchel.

Über die elektronische FallAkte

Zielsetzung der elektronischen FallAkte (EFA 2.0) ist eine engere und reibungslosere Zusammenarbeit zwischen ambulanten und stationären Einrichtungen bei der gemeinsamen Behandlung von Patienten. Aus einer Projektinitiative entwickelte sich der 2009 gegründete Verein Elektronische FallAkte e. V., der die Entwicklung seitdem, in Kooperation mit dem Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik (ISST) , vorantreibt.

Während die Telematikinfrastruktur eine Vernetzungsinfrastruktur darstellt (über die Dienste angeboten werden), ist die elektronische FallAkte eine Kommunikationsplattform, die allen Behandelnden den datenschutzkonformen Zugriff auf die Informationen zu einem Fall ermöglicht. Eine FallAkte steht immer für den medizinischen Fall eines Patienten, also zum Beispiel für die Behandlung zu einem Beinbruch, nicht für die gesamte Krankengeschichte. Dank standardisierter Schnittstellen funktioniert der Informationsfluss zwischen verschiedenen Behandlungsstellen unabhängig von individuell unterschiedlichen IT-Systemen reibungslos und ohne Informationsverluste. Eine ausgefeilte Sicherheitsarchitektur stellt den Schutz der sensiblen medizinischen Daten sicher. Entwickelt wurde sie in enger Zusammenarbeit mit den Landesbeauftragten für Datenschutz.

Derzeit betreut das Universitätsklinikum Aachen über eine Tochtergesellschaft das Portal FallAkte Plus. Dieses bietet den beteiligten Kliniken, Praxen und Pflegeeinrichtungen Zugang zu den Daten gemeinsamer Patienten. Der Zugang erfolgt browserbasiert über eine gesicherte Internetverbindung – Einrichtungen mit einer standardisierten EFA-Schnittstelle können auch direkt eingebunden werden.


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