Wie Skype for Business Präsenztermine ersetzen kann


Veröffentlicht am: 05.04.2018
Zuletzt aktualisiert: 01.10.2018


Ein großer, meist zu wenig berücksichtigter Faktor in der Ehrenamtsarbeit sind Dienstreisen. Diese kosten Zeit und Geld. Beides Ressourcen, die dem Ehrenamt in nur geringem Maße zur Verfügung stehen. In vielen Fällen ist Skype for Business eine Alternative zu teuren Präsenzterminen oder kann diese sogar vollständig ersetzen. Das Tool ist längst von einem einfachen Messenger zu einem leistungsstarken Programm für Online-Besprechungen geworden.

Telefonkonferenz

Ob mit internen oder externen Kollegen: Sie können mit einem einfachen Headset am Computer oder einem Smartphone an einer Telefonkonferenz teilnehmen. Laden Sie bis zu 250 Personen per Outlook mit einem individuellen Link zu einer Online-Besprechung ein. Ihre Teilnehmer können die Besprechung bequem aus ihrem Kalender starten.

Videokonferenz

Schließen Sie zusätzlich zum Headset noch eine Kamera an, um Ihre Besprechungen persönlicher zu gestalten. Dank intelligenter Technologie vergrößert das Programm automatisch das Fenster der Person, die gerade spricht.

Sie führen Besprechungen mit mehreren Kollegen von einem Gerät? Dann kann der Einsatz von Zubehör wie einem Fernseher oder einer besseren Kamera Sie dabei unterstützen.

Bildschirmübertragung

Sie möchten Ihren Kollegen etwas erklären? Zeigen Sie es einfach an Ihrem Bildschirm! Neben der einfachen Übertragung, beispielsweise für PowerPoint-Präsentationen, können Sie auch die Steuerung übergeben. So kann der andere Besprechungsteilnehmer Ihnen ganz einfach an Ihrem Bildschirm etwas zeigen, so als würde er direkt neben Ihnen stehen.

Fazit

Der Einzelanwender benötigt für Skype for Business nicht mehr als einen Computer oder Smartphone mit Internetverbindung. Für Dienststellen kommt die Anschaffung von Zubehör in Frage, wie zum Beispiel ein Konferenztelefon oder eine hochwertige Webcam. Bei einer Investition sollten Sie auf eine gute Qualität achten. Bei einer geringen Bandbreite leiden Bild- und Tonqualität. Dies sollte aber eher selten der Fall sein, weil Skype die übertragenden Daten gut komprimiert.

In gemeinnützigen Organisationen wird ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen großgeschrieben. Dazu gehört auch, die Anzahl der Dienstreisen auf ein Minimum zu reduzieren. Das verringert nicht nur die Kosten, sondern auch die mit Reisen verbundenen Strapazen. Skype for Business kann hierbei helfen.

Skype for Business ist somit ein zeitgemäßes Tool, das die aktuellen technologischen Rahmenbedingungen nutzt, um Mitarbeiter aus gemeinnützigen Organisationen bei der Arbeit zu unterstützen.

Sven Dinglinger ist seit Oktober 2016 IT-Service-Manager für das Ehrenamt bei der SoCura. Er ist seit über 20 Jahren als Ehrenamtler aktiv, unter anderem als Leiter Einsatzdienste, Jugendgruppenleiter und stellvertretender Bundesjugendsprecher bei den Maltesern. Zudem übernahm er weitere ehrenamtliche Tätigkeiten bei der Feuerwehr und der Arbeitsgemeinschaft der sieben helfenden Jugendverbände. Seine Branchenkenntnis setzt der Diplom-Informatiker bei der SoCura für die Konzeption, Implementierung und Betreuung von IT-Services ein. Er ist als Ansprechpartner für Technik und Funktionalität an der Entwicklung von ARNO beteiligt, der Software zur Ressourcenverwaltung für Non-Profit-Organisationen. Darüber hinaus betreut und berät er Kunden aus ehrenamtlichen Strukturen bei der effektiven Nutzung von Office-365-Diensten.

Sven Dinglinger
IT-Service-Manager


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