Der direkte Draht zum Kunden

Mirko Bovelet ist als Service Manager direkter Ansprechpartner für unsere Kunden. Er ist schon seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen bei den Maltesern tätig und blickt zurück auf seinen eigenen Werdegang und die Entwicklung der SoCura.


Sie sind Service Manager bei der SoCura. Wie würden Sie Ihre Tätigkeit beschreiben?

Ich bin Ansprechpartner für unsere Kunden, unter anderem in Bayern und Thüringen, wenn es um unsere IT-Services geht. Gemeinsam mit den IT-Verantwortlichen vor Ort stelle ich sicher, dass wir die Kundenanforderungen erfüllen: Erreichen wir mit unseren Dienstleistungen die vereinbarten Service Levels? An welchen Stellen hakt es vielleicht noch? Gibt es neue Anforderungen? Das bedeutet in der Praxis intensive Kundenbetreuung durch regelmäßige Servicegespräche, Service-Implementierung vor Ort und Service Design: das Entwickeln von neuen Services, die das bestehende Portfolio erweitern.

Was schätzen Sie an dieser Aufgabe besonders?

Dass ich den direkten Draht zum Kunden habe und somit ungefiltert mitbekomme, wie unsere Services bei den Anwendern ankommen. Mir gefällt auch das hohe Maß an Selbstständigkeit und Eigenverantwortung: In der Gestaltung meines Arbeitstages bin ich weitgehend frei und flexibel. Natürlich gibt es nicht nur Vorteile: Abends kann es auch mal etwas später werden. Und ich bin häufig unterwegs. Dabei lerne ich zwar viele interessante Menschen kennen, habe aber leider auch etwas weniger Kontakt zu meinen Kollegen bei der SoCura als es vorher der Fall war. Alles in allem überwiegen aber die positiven Aspekte eindeutig.

Sie deuten es an: Sie waren vorher in einer anderen Funktion bei der SoCura tätig.

Wenn wir meine Zeit bei den Maltesern hinzunehmen, der Muttergesellschaft der SoCura, bin ich schon seit 1996 dabei: zunächst als Zivildienstleistender im Rettungsdienst, dann als Auszubildender zum Bürokaufmann und Sachbearbeiter Finanzen und Controlling; ab 2002 dann bei der SoCura, zuerst als Business Application Analyst im SAP-Umfeld, seit Anfang 2017 nun als Service Manager. Die SoCura hat in dieser Zeit eine sehr spannende Entwicklung genommen: Zunächst arbeiteten wir hauptsächlich für die Malteser, dann kamen immer mehr auch externe Kunden hinzu. Die Mitarbeiterzahl ist von unter 100 auf mittlerweile über 300 gestiegen.

Nicht nur die SoCura, auch Sie selbst haben sich in dieser Zeit weiterentwickelt.

Das stimmt. Weiterbildung wird bei der SoCura großgeschrieben! Ich bin mittlerweile ausgewiesener ITIL-Experte und habe auch eine Zertifizierung im Bereich SAP erworben. In erster Linie ist aber sicherlich mein Bachelorstudium der Fachrichtung Business Administration zu nennen, das ich von 2011 bis 2015 berufsbegleitend absolviert habe. Die SoCura unterstützte mich während des Studiums und gewährte mir auch Sonderurlaub für die Klausurphasen. Immer interessierte man sich für meine Fortschritte. Immer hatte ich das Gefühl, dass man an mich glaubte.

War das nicht auch eine sehr anstrengende Zeit für Sie?

Ich selbst habe diese Zeit als intensiv erlebt, einen echten „Hänger“ hatte ich aber eigentlich nie. Ich könnte mir sogar vorstellen, noch ein Masterstudium dranzuhängen! Im Übrigen ist bei der SoCura auch für Ausgleich und Entspannung gesorgt. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden diverse Kurse angeboten. Ich selbst nehme in erster Linie Sportangebote wahr, die auf das persönliche Engagement einzelner Mitarbeiter zurückgehen: Mit meiner SoCura-Fußballmannschaft konnte ich schon diverse Pokale gewinnen. Die SoCura-Laufgruppe trifft sich regelmäßig in den frühen Morgenstunden. Auch an dem einen oder anderen Volkslauf haben wir schon teilgenommen.

Das spricht dafür, dass die Mitarbeiter sich auch untereinander gut verstehen.

Das stimmt! Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten: Der tolle Zusammenhalt der Mitarbeiter ist die Konstante während meiner nunmehr gut 20 Jahre bei der SoCura – über alle Wechsel, Veränderungen und Entwicklungen hinweg, die in dieser langen Zeit naturgemäß geschehen sind.