Ein Tag in der Buchhaltung

Athina Pouli arbeitet seit 2011 bei der SoCura als Buchhalterin. Uns hat sie erzählt, wie sie an einem typischen Tag Arbeit und Familie unter einen Hut bekommt.


6:00 Uhr: Aufstehen und um die Kinder kümmern

Der Wecker klingelt. Keine Zeit zum Liegenbleiben. Alles ist genau durchgetaktet. Zuerst mache ich mich fertig für den Tag, dann kümmere ich mich um meine drei Kinder. Ich wecke sie, bereite die Pausenbrote vor und erledige Kleinigkeiten im Haushalt. Zum Glück sind meine Kinder alt genug und benötigen morgens nicht viel Hilfe. Da bleibt für mich auch noch Zeit für ein schnelles Frühstück. Um acht Uhr gehen meine Jungs zur Schule und ich zur Arbeit.

9:30 Uhr: Zahlen, Zahlen, Zahlen

Den Vormittag über bearbeite ich Kreditorenbelege in Basware, unserem Programm für die elektronische Bearbeitung von Eingangsrechnungen. Normalerweise variiert die Anzahl der eingegangenen Rechnungen bei mir zwischen 100 und 250. In meiner Arbeit muss ich die Angaben meiner Kunden auf Richtigkeit überprüfen, die Rechnungen kontieren und die Buchungen ins SAP-System transferieren.

Die in SAP gebuchten Rechnungen werden dann für die Überweisung vorbereitet. Eine Auflistung der geplanten Überweisungen, den sogenannten Zahlläufen, wird nach dem Vier-Augen-Prinzip von einer Kollegin oder einem Kollegen kontrolliert: Sind alle fälligen Belege im Zahllauf? Oder wurden beim Transfer aus Basware fälschlicherweise andere Belege aufgenommen, die nicht dazugehören? Danach werden die Buchungen final freigegeben. Für unseren Buchungskreis müssen die Eingangsrechnungen spätestens am übernächsten Tag gebucht werden. Auf Grundlage unserer Arbeit erhalten unsere Kunden aktuelle Kennzahlen ihrer Standorte. Für mich ist diese Verantwortung eine große Motivation: Durch unsere Arbeit sorgen wir dafür, dass die von uns betreuten Einrichtungen und Dienststellen ihre wirtschaftliche Situation im Blick haben.

13:00 Uhr: Zeit, um die Kollegen zu unterstützen

Nach der Mittagspause buche ich Papierrechnungen in SAP ein. Dann habe ich noch ein wenig Zeit für die Arbeiten, die sonst noch so anfallen: Für Kollegen, die im Urlaub sind, buche ich vertretungsweise die Auslandsrechnungen oder nehme ihre Anrufe entgegen. Dadurch habe ich Einblick in andere Buchungskreise mit variierenden steuerlichen Besonderheiten oder Anforderungen. So wird mir nie langweilig.

Generell schätze ich die Arbeitsatmosphäre und den Kollegenzusammenhalt sehr. Wird einer von uns mal schneller fertig, fragt er die anderen, ob er ihnen noch Arbeit abnehmen kann. Erst danach geht es in den Feierabend. Auch in stressigen Zeiten sorgt diese Hilfsbereitschaft für eine positive Atmosphäre. Für mich ist der Kollegenzusammenhalt definitiv ein Pluspunkt für die SoCura!

15:00 Uhr: Flexible Arbeitszeiten für die Familie

Zwischen 15 und 16 Uhr fahre ich gewöhnlich nach Hause. Manchmal muss ich auch früher Feierabend machen. Vielleicht muss eines der Kinder zum Arzt. Oder es gibt ein Basketballspiel, zu dem ich sie fahren muss. In Absprache mit meiner Teamleiterin kann ich dann auch früher gehen. Die Zeit hole ich dann am nächsten Tag nach. Für mich als alleinerziehende Mutter von drei Kindern ist meine 30-Stunden-Stelle mit diesen flexiblen Möglichkeiten optimal. Zuhause hört der Tag jedoch noch nicht auf: Jetzt gehe ich zum Sport, kaufe ein und koche unser Abendessen. Der Haushalt muss meist bis zum Wochenende warten …

An einem nicht typischen Tag bei der SoCura …

… steht mehrmals im Jahr ein Mitarbeiterevent an. Auf dem Sommer- und Weihnachtsfest komme ich mit Kollegen aus anderen Abteilungen ins Gespräch. Als Kölner Unternehmen feiern wir selbstverständlich auch Karneval in unseren Räumen. Für mich sind solche Events eine schöne Form der Wertschätzung unserer Arbeit und bei Weitem keine Selbstverständlichkeit.