Vom Quereinstieg zum Traumberuf

Patrick Heuwes berichtet über seinen Einstieg bei der SoCura und was ihm am Arbeiten im sozialen Umfeld besonders gut gefällt.


Mein Einstieg bei der SoCura

Angefangen habe ich vor einigen Jahren zunächst als Mitarbeiter, befristet eingestellt für ein Projekt. Schnell hatte ich das Gefühl: Das passt, hier willst du bleiben! Und ich bin dankbar, dass die SoCura mir diese Möglichkeit gegeben hat und ich nun als Personalsachbearbeiter im Bereich Personal-Service – inzwischen unbefristet – bei der SoCura tätig sein darf.

Persönlichkeit gibt den Ausschlag

Und das, obwohl es vermutlich andere Bewerber gab, die von der Qualifikation her besser zu diesem Job gepasst hätten als ich. Bei der SoCura wird aber – und das schätze ich sehr! – vor allem auch auf die Persönlichkeit und das Engagement der Mitarbeiter geschaut. Und anscheinend waren sie mit mir da zufrieden. Die Chemie mit den anderen Teammitgliedern stimmte einfach und ich hatte mich im Laufe meiner ersten Monate bereits gut eingelebt. Also ermöglichte die SoCura mir den Quereinstieg: Was an Fachkenntnissen noch fehlte, wurde mir dann während meiner Einarbeitungsphase für die neue Stelle noch beigebracht.

Lohnabrechnungsprofi

Meine Arbeit lässt sich folgendermaßen auf den Punkt bringen: Die durch den Kunden – in meinem Fall die Malteser Werke – gelieferten Personaldaten verarbeite ich in SAP und bereite sie für die Abrechnung auf. Wenn alle Mitarbeiter am Ende des Monats eine korrekte und vollständige Abrechnung erhalten, dann habe ich meinen Job gut gemacht. Der typische Monatsrhythmus, der sich dadurch ergibt, liegt mir. Trotzdem gibt es immer auch viel Abwechslung. So bin ich unter anderem für die Betreuung der Auszubildenden zuständig, die unsere Abteilung durchlaufen. Allein das sorgt immer wieder für frischen Wind. Und es macht einfach richtig Spaß, junge Menschen zu Beginn ihres Berufslebens zu begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Stets im Blick: Die Helden vor Ort

Im Spaß sage ich gerne, dass ich als SAP-„Datenpfleger“ eigentlich auch eine vollwertige Pflegekraft bin und somit sehr gut zu Wohlfahrt, Kirche und Gesundheitswesen passe. Aber es stimmt schon: Würde ich in einer anderen Branche arbeiten, wäre die Arbeit nahezu die gleiche. Und dennoch: In letzter Konsequenz mache ich meine Arbeit für unsere Krankenpfleger, Rettungssanitäter, Sozialpädagogen, Demenzbegleiter, Entwicklungshelfer, Flüchtlingsbetreuer und noch viele mehr. Das ist einfach eine tolle Motivation. Leider haben wir im Tagesgeschäft selten direkt miteinander zu tun. Umso mehr war es ein persönliches Highlight, als ich vor einiger Zeit die Malteser Werke in Hamm besuchen durfte. Die Freundlichkeit und die Hilfsbereitschaft, das Glänzen in den Augen, wenn die dortigen Kollegen von ihren Projekten und ihren Klienten sprachen – die Menschlichkeit und der Idealismus haben mich tief beeindruckt.

Teamgeist – mehr als eine hohle Phrase

Das Arbeiten für eine so große Organisation wie die Malteser hat ab und an natürlich auch Nachteile: Ginge es nicht auch ein wenig unbürokratischer? Könnte etwas mehr Flexibilität uns allen an manchen Stellen nicht die Arbeit erleichtern? Wenn der Stichtag für die Abrechnung näher rückt und es doch mal stressig wird, dann helfen wir uns vor allem untereinander. Nur ein Beispiel aus meiner Anfangszeit: Als ich nach meinem ersten Urlaub zurück ins Büro kam, war ich verblüfft. Es ist während meiner Abwesenheit nichts liegengeblieben. In den zwei Wochen meiner Abwesenheit hatten meine Kollegen alles darangesetzt, für mich anfallende Arbeiten mit zu erledigen. Sogar die eine oder andere Überstunde hatten sie dafür eingelegt. Ich muss sagen, dass ich ein Stück weit gerührt war. So etwas hatte ich bis dahin noch nie erlebt.